Ein Vortrag von Petra Wirthwein D.O.M.R.O
Ursprünglich entwickelt von Dr. Claude Sabbah, aus Frankreich, wo die Methode seit vielen Jahren angewendet wird. Das Dekodieren ist keine Therapie, jedoch gibt es Möglichkeit die Hintergründe einer Erkrankung oder eines Symptoms aus der Sicht unserer frühen Programmierung zu betrachten. Unser Nervensystem macht in jeder Situation die optimale Lösung, die immer am Überleben orientiert ist, also biologisch.
Der „therapeutische Eingriff“ findet unabhängig und oft komplementär zu der medizinisch bestmöglichen Behandlung statt. Frau Angela Frauenkorn-Hoffmann hat das biologische Dekodieren im deutschsprachigen Raum etabliert.
Wir wissen das unsere Programme schon in utero, bez. schon vor unserer Zeugung beginnen, (Bruce Lipton Zellbiologe, die DVD Wie wir werden, was wir sind) nämlich durch die Verhaltensweise unserer Eltern, angepasst an die Faktoren der Umgebung, die sich ebenso auf unser Erbgut auswirken, weil die Natur immer versucht einen Vorsprung zu haben, um auf die Umgebungsfaktoren vorbereitet zu sein. Seine Arbeit bestätigt dass unsere Gene zu 50% und unsere Umgebung ebenso 50% unserer Prägung machen.
Für mich war das biologische Dekodieren ein großer Schlüssel in der Behandlung von Schulkindern. Ich stieß darauf, als ich mir überlegte, warum heute so viele Schüler mit mindestens durchschnittlicher Begabung, in derSchule tagtäglich eine totale Katastrophe erleben. Von Verhaltensauffälligkeiten, bis Totalausfall bei den Klausuren.
Sich immer wiederholende Verhaltensweisen, die weder mit Übung, noch den üblichen erzieherischen Maßnahmen, zu bewältigen waren.
Spannend für mich war die Erkenntnis, dass unsere späteren Verhaltensweisen von drei mächtigen Erlebnissen beherrscht werden, die dann als Programme fest installiert immer absolute Präsenz haben. Als erstes die Konzeption, zweitens –das Bemerken der Schwangerschaft (wie gehen die werdenden Eltern damit um), das bedeutendste Erlebnis stellt unsere Geburt dar.
Unser Verhalten ist bis zu der Dekodierung absolut von derArt wie wir diese Erlebnisse abgespeichert haben, abhängig. Die Konzeption ist unsere erste Ignition, die Geburt die Zweite. Wir wissen aus den Behandlungen von Neugeborenen, das die Ignition der Geburt durch vielerlei Beeinflussung während der Schwangerschaft und der Geburt, der Grund für die osteopathische Behandlung ist.
Das Kind in utero kennt nicht ich, du, er sie, es, sondern ausschließlich, ich. D.h. alles was die Mutter in der Schwangerschaft erlebt, bezieht das Kindauf sich. Stress mit Arbeitgeber, Kollegen, aber auch Untersuchungen wie Ultraschall sind für das Kind extreme Belastungen und Anforderungen. Dem Schallpegel ausgesetzt, aber auch den Bewertungen wie, zu groß, zu klein, wird das Kind normal geboren werden können, bis hin zum mehrfach korrigierten Geburtstermin, sind für unsere Kinder in dieser Zeit eine Sonderleistungsprüfung.
Die Amnioskopie steht noch mal unter einem gesonderten Aspekt, nämlich: Ich bin nur gewünscht, wenn ich gesund bin! Abgesehen von der einengenden Angst der Eltern bis zum Ergebnis, mit der eventuellen Notwendigkeit einer Entscheidung (daraus folgen mögliche Sabotage-Programme).
All diese Prägungen haben direkten Einfluss auf unser späteres Verhalten. Diese Ausführungen stellen die Situation des Kindes dar und keine Bewertung der werdenden Eltern oder deren Verhalten.
Kommen wir nun zu unserem bedeutendsten Erlebnis, der Geburt. Die Geburt ist mit Abstand die gefährlichste und schmerzhafteste Erfahrung unseres Lebens. Das Interessante ist, dass die Institution Schule repräsentativ für das Krankenhaus, sowie die Lehrer repräsentativ für die Gynäkologen und Hebammen, stehen. Das bedeutet, dass wir tagtäglich in der Schule das programmierte Muster unserer Geburt reproduzieren. Unser Körpersystem hat genau dieses Verhaltensmuster als erfolgreich abgespeichert und hält nichts anderes für möglich.
Eingeleitete Geburten, Zange oder Saugglocke, Kaiserschnitt. Unter dem Thema sanfte Geburt wäre zu erwähnen, dass diese nur für die werdenden Mütter zutrifft. Aber auch ohne diese häufigen Hilfsmittel muss so manches Hindernis überwunden werden. So wie wir unsere Geburt erlebt haben, sind unsere Erwartungen im Leben, bez. ich werde mir immer wieder genau dieses Muster kreieren, weil eben dieses Muster als erfolgreich in meinem System geankert ist.
Alle genannten Beispiele sind aus meiner Praxis und begegnen uns im Alltag ganz häufig. Jeder von uns hat seine „Eindrücke“, seine Lösungenund damit seine besonderen Verhaltensweisen, die unserem Umfeld durchaus als typische Besonderheit oder Macke bekannt sind.
Systemisch ist zu erwähnen, dass die Eltern die erste Prägung in der Zeit von der Konzeption bis zum Ende des zweiten Lebensjahres machen. Hier bekommen wir unsere Programme durch die Verhaltensweise der Eltern. Wo wir auch unser Selbstbild prägen.
Die emotionale Prägung bekommen wir durch unsere Großeltern, egal ob präsent oder nicht.
Die Überzeugungen und Weltanschauungen übernehmen wir von unseren Urgroßeltern. Oh weh! Dies ist unser Familiensystem und im Heute sehr deutlich, weil wir erstmalig eine wunderbare Möglichkeit der Auflösung alter Familienmuster haben.
Wie sehr wir in diesen alten längst hinfälligen endlosen Wiederholungen sind, können wirerst erkennen wenn diese Illusionen gelöst sind. (Programme im Familiensystem sind häufig Krankheiten, gleiche Beziehungsmuster usw.)
Das Dekodieren dieser Programme schafft Freiheit und Wahlmöglichkeit. Die Wahl die unser Leben ganz schnell in die Fülle und die Kreativität bringt. Das Dekodieren gibt eine Möglichkeit ganz bewusst alte Verhaltensmuster zu verändern.
Samuel Hahnemann hat als erster die Miasmen beschrieben. Alle heute bekannten, bez. beschrieben Erkrankungen können auf die fünf Erbmiasmen zurückgeführt werden.
Heute haben wir zwei weitere Miasmen, nämlich Lyssin und Ambrosia, wobei Lyssin die Pseudo-Syphilis und Ambrosia die Pseudo-Sykose darstellt.
Ich beschäftige mich seit langer Zeit mit dem Thema Gesundheit und Angstfreiheit.
In der Natur ist Krankheit nicht vorgesehen. Krankheit bedeutet die Abwesenheit des Göttlichen. Wir haben nun die Möglichkeit nochmals tiefere Testungen zu machen und die oft über Generationen weitergegebene Belastung, zu kurieren. Da wir sämtliche miasmatischen Belastungen in uns tragen (ohne an einer dieser Erkrankungen jemals erkrankt gewesen zu sein oder bekommen zu müssen), kann bis in die DNA eine sanfte und nachhaltige Heilung zustande kommen.